Dr. M. Ewertowski & Dr. G. Wilm

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Nasenatmungsbehinderung

Nasenmuschelhyperplasie

Eine Vergrößerung der Nasenmuschel sog. Nasenmuschelhyperplasie trägt oft dazu bei, eine Nasenatmungsbehinderung hervorzurufen. Es existieren jeweils drei Nasenmuscheln (untere, mittlere und obere Nasenmuschel). Am häufigsten machen sich Schwellungen im Bereich der unteren Nasenmuscheln bemerkbar.

Die Behandlung einer Nasenmuschelhyperplasie richtet sich nach der Ursache. Oft ist eine Allergiediagnostik erforderlich. Wenn medikamentöse Behandlungen nicht erfolgreich sind, dann ist oft eine chirurgische Behandlung nötig.

Die Verkleinerung der Nasenmuscheln ist durch eine herkömmliche chirurgische Verkleinerung oder mittels Radiofrequenztherapie möglich. Dabei ist zu beachten, dass die physiologische Aufgabe der Nasenmuscheln (Anwärmen und Reinigung der Luft bei der Passage durch die Nase) nicht gestört wird. Ein zu starkes Abtragen der Nasenmuscheln kann zu einer trockenen Nase führen. All diese Dinge müssen beachtet werden, um eine gute und gesunde Nasenatmung zu erreichen.

Ist eine Nasenmuschelverkleinerung in Verbindung mit einer Nasenscheidewandkorrektur durchzuführen, so erfolgt dies stationär, mit einem Klinikaufenthalt. In der Regel ist bei der chirurgischen Abtragung auch eine Legung der Nasentamponade notwendig. Die Nachsorge erfolgt, über ein bis zwei Wochen, ambulant in unserer Praxis.

In den meisten Fällen ist aber nur eine Nasenmuschelhyperplasie die Ursache für die Nasenatmungsbehinderung.

Eine isolierte Nasenmuschelverkleinerung ist dann ambulant möglich.

Die ambulante Behandlung mit der Radiofrequenztherapie Methode zeichnet sich durch geringe peri- und postoperative Schmerzbelastung des Patienten aus, erfordert lediglich eine Lokalanästhesie und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Damit ist die Radiofrequenztherapie Methode nicht nur schonend, sondern auch effizient. Der Patient kann anschließend die Praxis sofort wieder verlassen und beispielsweise wieder zur Arbeit gehen. Eine postoperative Nasenpflege und Nachsorge erfolgt ambulant in der Praxis.